Rezept: Auflauf mit Kohlrabi, Möhren, Kartoffeln und Hackfleisch

Dieses Gericht habe ich für den kleinen Gourmand schon gekocht, als er noch voll in der Breiphase steckte. Nimmt man die Käsekruste ab (und nascht sie selbst 🙂 ) kann der fertige Gratin nämlich ganz wunderbar püriert werden und ergibt dann einen leckeren Mittagsbrei.

Ungefähr seit dem ersten Geburtstag lassen wir den Zauberstab im Schrank und von der Käsekruste bekomme ich kaum noch etwas ab…

Rezept: Kohlrabi-Hack-Gratin, 4 Portionen, ab 12 bzw. 6 Monaten (püriert)

Kohlrabi, Möhren, Kartoffeln und Hackfleisch machen diesen Auflauf lecker und sättigend.
Kohlrabi, Möhren, Kartoffeln und Hackfleisch machen diesen Auflauf lecker und sättigend.

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Rezept: Bolognesesoße. Die lieben nicht nur Kinder

Bolognesesoße zu kochen habe ich von meinem Vater gelernt. Zu meinen schönsten Erinnerungen als Kind und Jugendliche gehört es, am Samstagnachmittag in der Küche zu sitzen, meinem Vater beim Schnippeln zuzusehen, Radio zu hören, über die vergangene Woche zu schwätzen und mich auf das abends anstehende Pasta Festmahl zu freuen. Außerdem hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, den richtigen Al Dente Punkt der Nudeln zu bestimmen.

Die Soße wurde (und wird!) immer im größten Topf gekocht, den meine Mutter in ihren Schränken hat und dann portionsweise eingefroren. Und so mache ich es heute auch. Denn Bolognese muss stundenlang geköchelt werden. Da sie sich toll einfriert, kann bei uns trotzdem so gut wie immer innerhalb von 30 Minuten Auftauzeit (Mikrowelle oder Topf mit Deckel auf niedriger Stufe auf dem Herd) ein leckeres Pasta-Gericht genossen werden.

Deshalb kommen Nudeln Bolognese auch häufig als fixes Mittagessen auf den Tisch. Vorausgesetzt, ich habe danach Zeit, den kleinen Gourmand zu baden. Er ist von der Soße so begeistert, dass er sich rot umhüllten Nudeln mit beiden Händen in den Mund stopft. Da er sich dann auch gerne mal am Ohr kratzt… Nunja. Bolognese-Tag ist Bade-Tag 😉

Nudeln mit Bolognese-Soße, Rezept für 15 Portionen, ab 6 Monaten 

Es ist angerichtet: Picci mit Bolognese-Soße. Die Nudeln habe ich für den kleinen Gourmand mit der (sauberen) Küchenschere klein geschnitten.
Es ist angerichtet: Picci mit Bolognese-Soße. Die Nudeln habe ich für den kleinen Gourmand mit der (sauberen) Küchenschere klein geschnitten.

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Der kleine Gourmand und seine Köchin

Hallo 🙂 Ich bin Astrid, momentan hauptberufliche Mama eines verfressenen Kleinkindes. Mein Sohn hat schon als Neugeborener häufiger und länger getrunken als die meisten anderen Babys im Bekanntenkreis. Als dann Brei ins Spiel kam, wurde er endgültig zum begeisterten Esser. Mit neun Monaten hat er ruckizucki die Portion für Einjährige verputzt. Und jetzt, mit 15 Monaten, isst er regelmäßig die Reste von meinem Teller auf und nicht umgekehrt (gut für Mamas Figur 😉 ).

Ich habe bis elfeinhalb Monate gestillt, mit viereinhalb Monaten haben wir aber schon mit der Beikost angefangen. Seitdem wird in der Küche für den kleinen Gourmand gedünstet, püriert, gekocht und gebraten. Solange ihm Brei recht war, fand ich das alles noch relativ einfach. Doch dann kam der Moment, da wollte er am liebsten das essen, was wir auf dem Teller hatten. Und ich stand vor der großen Frage, was soll ich kochen, das sowohl mit sechs Zähnchen gegessen werden kann, aber auch meinem Mann und mir noch schmeckt? Auf diesem Blog möchte ich ein paar meiner Ideen weitergeben.

Ganz wichtig ist aber: ich bin keine Trophologin, keine Köchin, keine Hebamme und auch keine Kinderärztin. Ich bin nur eine Mama, die gerne kocht, gerne isst und Spaß hat, wenn alle gemeinsam mampfend am Tisch sitzen und glücklich sind. Natürlich bemühe ich mich, ein paar mir bekannte Grundregeln einzuhalten. Im ersten Lebensjahr gab es keinen Honig, ich bin sehr sparsam mit Salz und ganze Nüsse kommen natürlich auch nicht ins Essen. Aber ansonsten kann ich keinerlei Garantie dafür geben, dass meine Rezepte aus ernährungswissenschaftlicher Sicht für Säuglinge und Kleinkinder perfekt ausgetüftelt sind. Ich kann nur sagen, dass sie dem kleinen Gourmand schmecken. 🙂